Turnier MV Berolina-Nachtrag

Natürlich möchte ich auch das Turnier im eigenen Verein nicht einfach hinten runter fallen lassen, obwohl wir leider nicht wirklich mit guten Läufen geglänzt haben, haben wir immerhin 3 von 5 Läufen (irgendwie) durchbringen können. Samstag richteten wir das 2. Jahr in Folge den Vereinscup aus und erwarteten rund 150 Starter, was für unseren kleinen Verein eine ganz schöne Hausnummer war, aber ich denke, dass wir es recht gut gepackt haben.

Die Wochen vorm Turnier waren wirklich nervenaufreibend: Haben wir an alles gedacht; alles besorgt; nichts vergessen? 150 Starter… immerhin 30 mehr als das letzte Mal, als wir den VC ausrichteten.
Den Samstag hieß es zu einer wirklich unmenschlichen Zeit aufstehen. Nachdem ich Freitag auf dem Nachhauseweg schon enorm mit der Müdigkeit gekämpft habe und noch vor Liam einschlief (und bevor André von der Spätschicht kam, was sonst NIE der Fall ist), klingelte also bereits 4 Uhr der Wecker. Liam wusste gar nicht wie ihm geschieht, als ich ihn 4.30 Uhr weckte. Armes Zwergenkind.
8 Uhr starteten wir bereits ins Turnier. Als Richter durften wir René Blank mit einer israelischen Richteranwärterin sowie Katharina Bär begrüßen. Das Wetter war auch so ein Thema. Anfang der Woche sagten sie uns noch Unwetter vom Feinsten an. Im Laufe der Woche sank die Regenwahrscheinlichkeit und schließlich hatten wir so unglaublich warmes Wetter, dass man sehr viele Starter mit unserem Slushys rumlaufen ließ. Wir hatten uns extra für das Turnier eine Slushy-Maschine gemietet, die mich über die 2 Tage rettete.
In der Meldestelle hatte ich dieses Mal auch super Helfer, sodass das Turnier für mich sehr viel entspannter war als sonst.

Unsere Läufe: Über den A-Lauf brauche ich kein Wort zu verlieren. So out of order habe ich Pika ewig nicht erlebt, sodass ich dann abgebrochen habe. Auf Selbstbespaßung hatte ich keine Lust. Der AOpen lief dann schon etwas besser, auch wenn wir wieder einige Stangen und Zonen mitnahmen. Immerhin blieb sie am Start liegen. Der Jumping stimmte mich dann wieder zufrieden: Nur eine VW und eine Stange. Damit kann man leben.

Sonntag hatten wir einen ganz guten A-Lauf. Leider eine Stange und die A-Wandzone war auch wieder nicht dabei. Kleines Monster! Im Jumping fiel dann natürlich keine Stange, dafür habe ich das Doppel-Außen leider nicht geschafft… somit gingen wir da mit einem DIS aus dem Lauf.

Auch wenn ich mit unseren Läufen nicht wirklich zufrieden war, so war ich es doppelt mit der Organisation unseres Vereins. Das Lob von allen Seiten hat uns super gut getan und ich bin unglaublich glücklich über unsere Entwicklung. 🙂

Und sonst so? Vor einer Woche wurde Engine endlich mal wieder beim Training gefilmt. Unsere kleine Denkerin. Sie ist so anders als Pika, so viel bedachter, perfektionistischer. Ich bin gespannt wo unser Weg hinführt… klar ist: ich freue mich drauf.

Dann fragte mich am Dienstag noch Aleks, ob ich denn die Woche noch Zeit hätte, denn sie hatte überraschend Besuch von 2 Freundinnen, die ebenfalls Fotografinnen sind, bekommen und würde ja immer so von den 3en schwärmen, dass sie zu dritt also ein Shooting machen wollen. Somit fuhren André, Liam und ich mit den Hunden am Mittwoch Abend nach Heiligensee, wo wir uns mit Aleks, Clarissa und Jana trafen. Unser Aussie-Rudel hat sich wieder bestens präsentiert und super mitgearbeitet. Wir freuen uns schon auf die Bilder, die Vorschaufotos waren schon super.

Am Samstag geht es nun endlich in den Urlaub mit Schwiegereltern und Schwiegersis. Wünscht uns gutes Wetter. 🙂

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