4 tolle Tage in Berlin

Eigentlich wollte ich längst im Bett liegen, aber da ich noch nicht müde bin, folgt hier also doch noch der Blogeintrag zu den letzten Tagen. Seit letztem Freitag war ich mal wieder Wohnwagen-Camper. Dieses Mal geplant allein, da André Nachtschicht hatte. Es ging zum HSV Plänterwald, der zu „4 tollen Tagen in Berlin“ einlud. Beginn war am Freitag Nachmittag und Ende Montag Nachmittag. Es war eine gute, gelungene Veranstaltung, auch wenn unsere Ergebnisse SEEEEHR durchwachsen waren.

Freitag kam ich also am frühen Mittag an, hatte mich auf dem Hinweg bereits mit meinem Dad getroffen. Im Gepäck das Zwergenkind und die Hunde.
Der Wohnwagen stand schon seit Donnerstag auf dem Gelände, da das für uns stressfreier war (dachten wir zumindest, André kam dann aber fast zu spät zur Spätschicht, da wir etwas Stau auf dem Hinweg hatten). Also habe ich schnell den Wohnwagen fertig gemacht und dann sind wir auch schon zum Parcours gucken gegangen. Für den Freitag hatte ich keinen Startplatz, worüber ich im Nachhinein sehr froh war, denn Liam war bereits 18 Uhr unendlich müde und da starteten grad erst die Jumpings. Das wäre für ihn dann ne wirkliche Quälerei geworden. Am Abend kamen dann auch Kirsten und Martin und wir haben etwas gequatscht (war aber leider zu wenig am WE. Immer blöd, wenn man im eigenen Verein Turnier hat, hat man nie Zeit für anderes). Ich hab mich dann in den Wohnwagen verzogen und Liam hat brav geschlafen. Da hab ich dann festgestellt, dass es irgendwie doof ist so allein mit Kind, wenn man doch die Hunde noch Gassi lassen muss und ggf. auch gern duschen gehen würde. Na ja, für eine Nacht wird’s schon gehen.

Der Samstag begann dann gegen 6 Uhr morgens recht entspannt. Liam und ich frühstückten in Ruhe und gingen dann mit den Hunden spazieren. Nach und nach kamen auch Saskia, Loli, Celina, Karsten und meine Eltern an. Auch Melina verbrachte einen Teil des Tages mit uns. Am Samstag Abend fragte ich dann Patrick, ob er nicht mit im Wohnwagen schlafen will, damit es mit Liam etwas entspannter ist. Mein bester Bruder hat dem natürlich zugestimmt. Danke nochmal!!
und auch danke an meine Eltern und alle, die sich immer so toll um Liam kümmern, wenn ich laufen muss. Für Liam waren es wirklich schöne, wenn auch anstrengende Tage. Er hatte ja seine Freundin Yella da, die er echt gern mag. Die beiden sind einfach so süß zusammen und er freut sich immer riesig, wenn er Yella sieht.
Mittlerweile fängt er auch an, alles nachzuquatschen. Die Hunde kann er alle benennen und auch sonst redet er plötzlich irre viel. Es ist sooo schön. Bestes Kind. <3

Zu den Läufen:

Icon:
Wir konnten uns in der A1 den 3. Platz mit einem V0 erlaufen und so steigt der kleine Mann bereits nach 6 Turnieren in die A2 auf. Ich bin ja sooo stolz auf ihn! Er ist einfach ein Kasperkopf, was sich dann auch am nächsten Tag zeigte. 😀
Auch im Jumping blieben wir fehlerfrei und erreichten den 12. Platz. Somit in der Kombi Platz 3. 🙂
Zum Alauf am Sonntag und Montag würde ich gern den Deckmantel des Schweigens hüllen. 😛 Icons Aufmerksamkeit ging mir am Samstag irgendwie flöten und er meinte, dass er gern mal aus dem Parcours rennen würde. Wen oder was er am Rand gesucht hat, keine Ahnung. Da er direkt zu einem Kind rannte, denke ich, dass er meinen Dad und Liam suchte? Wer weiß… aber seit dem Lauf war es echt ein kleiner Kampf mit ihm, dass er nicht in die Glotzerei verfällt. Erinnerte mich massiv an Blizz. Rüden… irgendwie alle gleich. >.<
Aber er hat sich dann wieder gefangen und so konnten wir den Jumping am Sonntag mit nem V5 durchbringen. Für den A-Lauf am Montag konnte er dann echt nichts… die letzten Tage war immer genug Zeit nach der Parcoursbegehung die Hunde zu holen. Dieses Mal war das ganze einfach so unglaublich doof geplant, dass wir direkt nach der Parcoursbegehung dran waren. Ich war noch ewig weit entfernt, da hörte ich schon, wie sie meinen Namen riefen. Bin also an den Start gestürmt und habe dann einfach mal prompt den Parcours vergessen. Da war ich schon echt bisschen angepisst. Ich bin der Meinung, dass man die Zeit haben muss, dass man nach der Parcoursbegehung die Hunde holen und etwas vorbereiten kann. Na ja, war halt so. Dafür passte es im Jumping Open dann wieder und wir kamen fehlerfrei durch. Ich glaub, es war Platz 11 von …?

Engine:
Es waren einfach nicht unsere Tage. Aus diversen Gründen, die ich hier irgendwann vielleicht mal erläutern werde, war ich im Kopf überhaupt nicht bei der Sache. Im A-Lauf hatte ich ein totales Blackout. Nach dem einen Tunnel wusste ich einfach nicht mehr, wo es hingeht. Wir liefen also ingesamt in 6 Läufen 5 Dis. Das bin ich von uns überhaupt gar nicht gewohnt. Aber Engine hat ihre Sache in allen Läufen super gemacht!
Für meine fehlende Parcourskenntnis und meine doofen Fehler kann sie absolut gar nichts. Sie hat wirklich toll gearbeitet, schwierige Sequenzen super gemeistert, aufgepasst, fast gar nicht gepöbelt, gute Zonen gearbeitet (bis auf die Wippe, die gefiel mir irgendwie nicht wirklich). In dem wirklich schwierigen Jumping am Montag kamen wir dann endlich mal wieder durch. Auch wenn es kein fehlerfreier Lauf ist, aber ich war echt glücklich wie super sie aufgepasst hat. Die Stangen gehen beide auf meine Kappe und der Slalomeingang auch. Da habe ich vieeel zu lang gewartet. Am Tunnel tat sie mir fast etwas leid, denn sie versuchte zwei Mal in die Tunnelsäcke einzutauchen. Armes Mausi. Da es eine enorm hohe DIS-Quote gab, kamen wir mit dem Lauf sogar noch auf den 5. Platz. Irre! 😉

Am Montag Morgen stand dann auch mein bester Mann in der Wohnwagentür. Er hatte sich von einem Arbeitskollegen, der in der Nähe wohnt, nach der Nachtschicht mitnehmen lassen (damit wir später nicht mit 2 Autos fahren hätten müssen) und nach etwas Schlaf, war er dann auch beim Turnier dabei. 🙂

Ich war dann echt auch fertig, als das Turnier vorüber war und nachdem wir den Wohni noch in seine derzeitige Unterkunft gebracht haben, die Badewanne unser Freund wurde und es leckeres Abendessen gab, bin ich 19.30 Uhr ins Bett gefallen. 😀

Nun ist erstmal knapp nen Monat Turnierpause. Energie tanken und Dinge nachtrainieren. Nächste Woche geht es erstmal die Seele baumeln lassen. André, Annelie und ich fahren mit Liam und den Hunden in den Urlaub an den Rhein. 🙂
Danach gibt es bestimmt wieder Infos.

Beitragsbild ist übrigens von heute. Die Hunde ich waren im strömenden Regen eine schöne Runde im Wald unterwegs. <3

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